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Mensch in der Mitte

Ansätze und Methoden Persönlicher Zukunftsplanung

Beschreibung
Nicht erst mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) hat sich in Deutschland die Sicht auf Menschen mit Handicap geändert. Die Bundesregierung plant entschlossen eine Reform des bestehenden Eingliederungshilfesystems.
Individuelle Unterstützungsleistungen sollen bestehende Maßnahmen ersetzen und eine selbstbe-stimmte Teilhabe in allen Lebensbereichen aus-bauen und fördern.
Das Hilfeplansystem wird also weiter individualisiert werden und berücksichtigt verstärkt den Einzelnen in seinem Lebensumfeld.
Für Menschen mit Handicap, Leistungsträger und Leistungserbringer, sowie Angehörige und andere Professionelle bedeutet dies eine grundlegende Änderung bestehender Sicht – und Arbeitsweisen.
Die Persönliche Zukunftsplanung versteht sich als Instrument mit veränderten Ansätzen, um den Menschen in die Mitte zu rücken, dorthin wo er hingehört und Unterstützer mit einzubeziehen. Veränderte, gemeinschaftliche erarbeitete Hilfe-planverfahren werden bundesweit erprobt, um die-sen Ansprüchen in der Praxis gerecht werden zu können.
Das Persönliche Budget als "Motor" für mehr Selbstbestimmung wird in Deutschland unterschiedlich gefördert und genutzt. Wissenschaftliche Erhebungen jedoch haben gezeigt, dass Budgetnehmer in hohem Grade an Selbstvertrauen gewinnen und Verantwortung übernehmen. Mittel der Eingliederungshilfe werden "gezielter" eingesetzt, ohne dass die Kosten zwangsläufig steigen

Ablauf

  • 10:00 Uhr Ankommen + Begrüßung
    Eva Gruitrooy (Brücke SH), Torsten Busch (Glückstädter Werkstätten)
  • 10:30 Uhr Grußworte des Landrates Torsten Wendt
  • 10:45 Uhr Mehr ist möglich - Zukunftsplanung zieht Kreise
    Dr. Stefan Doose
  • 11:30 Uhr Das "Rostocker Modell"
    Neue Wege der personenzentrierten Hilfeplanung im Gemeindepsychiatrischen Verbund
    Torsten Benz, Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik, Rostock
    Bianca Finkel, Sachbearbeiterin Entgelte Hansestadt Rostock
    Ramona Braatz, Fachberaterin Eingliederungshilfe Hansestadt Rostock
  • 12:15 Uhr Mittagsimbiss
  • 13:15 Uhr Workshops
    I. Personenzentrierung - Methoden und mehr
    II. Hilfeplanung im Sozialraum
    III. Das persönliche Budget
  • 14:45 Uhr Pause
  • 15:00 Uhr Abschlusspodium
  • 16:00 Uhr Ende

Die Veranstaltung richtet sich an

  • MitarbeiterInnen in der Gemeindepsychiatrie und der Behindertenhilfe
  • HilfeplanerInnen der Verwaltung
  • NutzerInnen der gemeindepsychiatrischen Angebote und der
    Behindertenhilfe
  • Angehörige
  • Gesetzliche BetreuerInnen

Datum
06.11.2014

Ort
Itzehoe/D
Viktoriastr. 16 - 18, 25524 Itzehoe

Raum
Kreishaus Itzehoe

Anmeldeschluss
29.10.2014

Kontakt
Brücke SH
mailbox@remove-this.bruecke-sh.de
Ruf (0 48 21) 67 91-11
Fax (0 48 21) 67 91-30

Flyer und Anmeldung
Laden Sie sich nachfolgend den ausführliche Flyer inkl. Wegbeschreibung und das Anmeldeformular herunter:

Flyer

Anmeldeformular

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