• Schwere Sprache
  • Leichte Sprache

Inlusive Weiterbildung

zur Moderatorin / zum Moderator in Persönlicher Zukunftsplanung (PZP) und in personen-zentriertem Handeln

März bis November 2018 - Zürich/CH

Was ist Persönliche Zukunftsplanung?
Die Persönliche Zukunftsplanung (PZP) ist eine wegweisende Einstellung und Denkweise sowie eine Sammlung verschiedenster Methoden, Wege und Moderationsverfahren in einem Gruppensetting (Unterstützungskreis), um mit Menschen, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht, über ihre persönliche Zukunft nachzudenken. Dabei geht es darum, eine Vorstellung von einer guten Zukunft zu entwickeln, Ziele zu setzen und diese mit anderen Menschen Schritt für Schritt umzusetzen. Persönliche Zukunftsplanung bietet ein gutes Handwerkszeug, um wichtige Veränderungen im Leben zu planen und, wenn nötig, auch unkonventionelle Unterstützung bei diesen Veränderungen zu organisieren. Persönliche Zukunftsplanung befähigt Menschen dazu, ihr Leben selber in die Hand zu nehmen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
Grundlage der Persönlichen Zukunftsplanung ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Chancen von Inklusion als neue Form des Zusammenlebens.

Der Lehrgang "Weiterbildung zum/zur Moderator/in in Persönlicher Zukunftsplanung" wurde im Rahmen der EU-Projekte "EU-Leonardo-Neue Wege zur Inklusion" und "Neue Chancen zur Inklusion-Persönliche Zukunftsplanung in der Schweiz" entwickelt. Und vermittelt das notwendige Wissen, Können und Haltung, um professionell persönliche Zukunftsplanungsprozesse in vielfältigen Settings und für unterschiedliche Zielgruppen zu begleiten.

Zielgruppen - Wer kann dabei sein?
Personen aus unterschiedlichen beruflichen und privaten Kontexten, die sich als Moderator/in in Persönlicher Zukunftsplanung ausbilden lassen wollen:

  • Multiplikator/innen (Mitarbeiter/innen, Leitungskräfte & Nutzer/innen) aus Organisationen der Behindertenhilfe
  • Mitarbeiter/innen arbeitsmarktpolitischer Unterstützungsmaßnahmen (Job Coaching, Clearing, Jugendcoaching, Arbeitsassistenz, Berufsausbildungsassistenz)
  • Nutzer/innen von Angeboten der Behindertenhilfe, Menschen mit Beeinträchtigung
  • Selbstvertreter/innen und Peer-Berater/innen
    z.B. aus der Selbstbestimmt Leben Bewegung
  • Eltern und Angehörige von Menschen mit Beeinträchtigung
  • Lehrer/innen, Heilpädagog/innen
  • Berater/innen, Trainer/innen und Coach/innen
  • Fachkräfte aus diversen Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit
  • Neugierige und offene Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen wollen

Wie ist die Weiterbildung aufgebaut?

Baustein-Struktur: Die Weiterbildung besteht aus 5 Bausteinen à 2 Tagen, dem 5. Baustein mit 2.5 Tagen und einem Tag Kolloquium. Alle Bausteine des Lehrgangs werden in einem Tandem von erfahrenen Referent/innen und einer kontinuierlichen Kursleitung gestaltet. Die Kursleitung ist Ansprechperson im Lehrgang und steht für alle Fragen der Teilnehmer/innen zur Verfügung.

Online Lernforum: Alle Teilnehmer/innen erhalten Zugang zu einem Online Lernbegleitungsforum (Moodle). Auf diesem werden sowohl alle Methoden und weiterführende Inhalte jederzeit nachlesbar sein, als auch Möglichkeiten bestehen, sich zwischen den Kursen über private, inhaltliche und organisatorische Fragen auszutauschen.

Praxisorientierung und Selbsterfahrung: Die Methoden werden so vermittelt, dass sie im Kurs von den Teilnehmer/innen zunächst für sich selbst erprobt und im Anschluss in den jeweiligen Arbeitsfeldern auch sofort angewendet werden können. Im Kurs wird ausreichend Zeit und Raum für die Reflexion der persönlichen und beruflichen Erfahrungen geboten. Im Verlauf des Lehrgangs erlernen die Teilnehmenden auch  Formen  der  kollegialen  Beratung  und Intervision,  die  im  Kurs  regelmässig  erprobt  werden. Ein  besonderer Stellenwert  wird  auf  die  kontinuierliche  Entwicklung  eigenständiger Praxisprojekte gelegt, um den Transfer in das jeweilige Arbeitsfeld zu erleichtern und Methoden entsprechend weiter-zuentwickeln.

Inklusive Weiterbildung: Die Weiterbildung ist methodisch so gestaltet, dass sie es einer heterogenen Gruppe von Lernenden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Lernstilen ermöglicht, etwas über personenzentriertes Denken, Handeln und Persönliche Zukunftsplanung zu lernen.

Inhalte – Was kann man lernen?

  • Einführung in die Persönliche Zukunftsplanung
    Praxisorientiert und mit vielen anschaulichen Beispielen gibt dieser Baustein eine Einführung in die Grundhaltungen und den Prozess der Persönlichen Zukunftsplanung und des Personzentrierten Denkens.
  • Personenzentriertes Denken
    Die Zielsetzung ist es, eine Reihe von Methoden des Personenzentrierten Denkens kennenzulernen und einsetzen zu können.
  • Aufbau und Moderation von Unterstützungskreisen
    Die Zielsetzung ist es, das Konzept der Unterstützungskreise zu verstehen sowie in der Lage zu sein, eine Persönliche Zukunftsplanung vorzubereiten und Unterstützungskreise zu organisieren.
  • Persönliche Lagebesprechung und Lebensstilplanung
    Die Persönliche Lagebesprechung und die Lebensstilplanung sind zwei personzentrierte Planungsformate, welche vorgestellt und erprobt werden.
  • Moderation mit MAPS und PATH in Unterstützungskreisen
    Die Zielsetzung dieses Bausteins ist es, die Planungsformate MAPS und PATH im Unterstützungskreis in verschiedenen Konstellationen kennenzulernen und moderieren zu können.
  • Nach dem 6. Modul: Abschlusskolloquium
    Nach dem letzten Baustein wird im Rahmen eines Abschlusskolloquiums gemeinsam der Fortgang der Planungsprozesse reflektiert, die Weiterbildung gemeinsam ausgewertet und das Erreichte gefeiert.

Wann ist die Weiterbildung und wer macht sie

  • Baustein 1, 09.+10.03.2018
    Ulla Sievers, Lüneburg (Referentin) und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Baustein 2, 20.+21.04.2018
    Nicolette Blok (Referentin) und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Baustein 3, 25.+26.05.2018
    Fachreferent*in angefragt und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Baustein 4, 29.+30.06.2018
    Fachreferent*in angefragt und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Baustein 5, 23.-25.08.2018
    Björn Abramsen, Hamburg (Referent) und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Baustein 6, 05.+06.10.2018
    Carolin Emrich, Bremen (Referentin) und Tobias Zahn (Kursleitung)
  • Kolloquium, 30.11.2018
    Tobias Zahn (Kursleitung)

ACHTUNG: Die Weiterbildung ist eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst. Die eigene Haltung und Handlung, Stärken und Visionen werden erforscht, reflektiert und in Umsetzung gebracht.

Veranstalter
WINklusion / Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung Schweiz
www.persoenliche-zukunftsplanung.ch

Datum
09.03.2018

Ort
Gemeinschaftszentrum (GZ), Bachwiesen
Zürich-Altstetten/CH

Anmeldeschluss
08.02.2018

Ausführliche Informationen zur Weiterbildung
auch "einfach erklärt" nachfolgend zum Herunterladen
pzp-weiterbildung-ch-2018.pdf

Anmeldung und Bewerbung
Für ein gewinnbringendes gemeinsames Lernen ist eine vielfältige Gruppenzusammensetzung unerlässlich. Wir wollen die Gruppe so mischen, dass Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Erfahrungshintergründen teilnehmen können.

Schreiben Sie uns warum Sie es wichtig finden an der Weiterbildung teilzunehmen. Ergänzen Sie Ihre Berwerbung mit einem glücklichen Foto von Ihnen..

Anmelde- und -Bewerbungsformular nachfolgend zum Herunterladen:
Anmeldung und Bewerbung
und dann ausgefüllt per E-Mail zu senden an:
kontakt@remove-this.persoenliche-zukunftsplanung.ch

Nach oben